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Osteopathische Craniosacrale Osteopathie

 

 

Osteopathische Muskelenergietechniken

 

 

Myofasziale Lösetechniken

 

 

Osteopathische Lagerungstechniken (Strain-/Counterstrain-Konzept)

 

 

Osteopathische Viszerale Osteopathie

 

 

Osteopathische Funktionelle Techniken

 

Osteopathische Mobilisation mit Impuls (HVLA)

 

 

Atlastherapie nach Arlen

 

 
 


Die Vojta-Therapie

 

 

Laufbandtherapie

 

 

Orofaziale Regulationstherapie nach Castillo Morales

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Osteopathische Craniosacrale Osteopathie

Dieser Behandlung liegt die Beobachtung zu Grunde, dass sich die Schädelnähte zwischen den verschiedenen Schädelknochen wie gelenkige Verbindungen verhalten und so geformt sind, dass eine Beweglichkeit des Schädels (Cranium) erhalten bleibt. Diese Bewegung setzt sich über die Hirnhäute bis zum Kreuzbein (sacrum) fort und ist dort tastbar. In der Therapie wird diese Beweglichkeit ertastet und -dort wo nötig- von außen normalisiert.


Osteopathische Muskelenergietechniken

Bei der Muskelenergietechnik führt der Patient eine willkürliche Muskelkontraktion in eine vorgegebene Richtung gegen den Widerstand des Therapeuten aus Sie ermöglicht die Dehnung verkürzter und verspannter Muskeln, Kräftigung abgeschwächter Muskeln, Mobilisierung von minderbeweglichen Gelenken oder von Gewebsflüssigkeit (Ödemen). Wesentliches Element ist hierbei die aktive Arbeit des Patienten.


Myofasziale Lösetechniken

Muskeln, Blutgefäße, Nervenbahnen aber auch die inneren Organe sind von Faszien umgeben, zum Teil auch durchzogen. Faszien sind schlauchartige Gebilde, welche unter anderem auch die Gleitfähigkeit zwischen den Strukturen ermöglichen.Zwischen den Faszien werden Informationen über Funktionen weitergegeben. Zwischen den Faszien und beispielsweise den Muskeln, die sie umgeben, gibt es Nervenverbindungen, die bestimmte Reflexe (reflektorische Interaktionen) ermöglichen. Über entspannende Handgriffe an den Faszien gelingt die schmerzfreie Lockerung der Muskulatur sowie die Beseitigung von Bewegungsbarrieren in den Bändern, Muskeln und Gelenke.

Osteopathische Lagerungstechniken (Strain-/Counterstrain-Konzept)

Bei dieser sogenannten Lagerungstechnik wird ein schmerzender Muskel oder ein betroffenes Gelenk in streng vorgegebener Weise gelagert oder gehalten. Reflektorisch wird bei korrekter Durchführung nach ca. 1 – 2 Minuten der für diesen Muskel typische Druckschmerzpunkt ("tender point") unter dem tastenden Finger des Therapeuten verschwinden und das Gewebe weniger oder gar nicht mehr schmerzhaft sein.

Osteopathische Viszerale Osteopathie

Auch die inneren Organe haben -ebenso wie die Gelenke und Muskeln- fasziale und ligamentäre (Band-) Verbindungen, sowohl untereinander, als auch zu den Wandstrukturen. Diese Verbindungen können in ihrer Funktion beeinträchtigt sein, das Nervensystem beeinflussen, Schmerzen verursachen und –analog den osteopathischen Prinzipien- die Gesamtfunktion des Körpers verändern. Die meisten dieser Verbindungen sind grundsätzlich tastbar und behandelbar.

Osteopathische Funktionelle Techniken

Bei den sogenannten funktionellen Techniken werden die Strukturen (z.B. ein Wirbel) mit besonders sanften Bewegungstests in die sogenannte freie (schmerzfreie) Richtung behandelt. Ziel ist die reflektorische Aufhebung der Bewegungsgrenze und damit die Beseitigung einer Bewegungseinschränkung.

Osteopathische Mobilisation mit Impuls (HVLA)

Ziel der HVLA-Techniken sind die somatischen Dysfunktionen ("Blockierungen")der Gelenke. Nach spezieller Lagerung des Patienten wird an der Bewegungsbarriere eines Gelenkes nach entsprechender Diagnostik einschl. der diagnostischen Probemobilisation und nur aus gehaltenem Tiefenkontakt und gehaltener Vorspannung ein schneller Impuls, mit geringer Kraft und kurzem Weg in die freie Bewegungsrichtung durchgeführt. Häufig kommt es bei diesem Impuls zu einem hörbaren Geräusch im Gelenk. Dieses Geräusch ist für den therapeutischen Erfolg unwesentlich, beeindruckt den Patienten aber nachhaltig, vor allem an der Halswirbelsäule.

Atlastherapie nach Arlen

Der Atlas – so heißt der erste Halswirbel- ist gelenkig mit der Schädelbasis verbunden. Muskeln und Bindegewebe um den Atlas sind außerordentlich dicht mit Nerven versorgt. Diese Nerven registrieren und steuern mit ihren Fühlern die Stellung des Körpers im Raum und helfen mit, den Spannungszustand des gesamten Muskel- und Sehnensystems des Menschen zu kontrollieren. Sie haben direkte Verbindungen zum Gleichgewichtsorgan und zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Grob- und Feinmotorik geplant wird. Sie sind mittelbar auch an der Verarbeitung von Schmerzsignalen beteiligt. Mit der Atlastherapie gelingt es, diese fehlerhafte Informationsverarbeitung der Normalität näher zu bringen und so den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben..

Bobath-Konzept

Dieses Behandlungskonzept zur Therapie neurologischer Störungen basiert auf den Prinzipien der Stimulation von Bewegungen und die Erweiterung des Funktionsrepertoires. Ziel der auf Kinder und Erwachsene zugeschnittenen Therapie ist die Differenzierung funktioneller Fähigkeiten, Erweiterung der Handlungskompetenz und größtmöglicher Selbständigkeit im Lebensumfeld. Das Konzept bezieht den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit mit ein, was eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen als auch der Angehörigen und der Betroffenen bedingt..

Die Vojta-Therapie

Die Vojta-Therapie ist eine Behandlungsmethode auf neurophysiologischer Grundlage. Durch Druck auf definierte Körperzonen werden Muskelaktivitäten provoziert, die für die menschliche Aufrichtung und Fortbewegung erforderlich sind. In bestimmten Ausgangsstellungen werden verschiedene Muselketten und Bewegungsabläufe, die zur normalen motorischen Entwicklung gehören, stimuliert. Diese neuen Bewegungen lernt das Kind dann spontan einzusetzen, während es sich frei bewegt und seine Umwelt entdeckt. Die Eltern werden angeleitet und sollten das Kind täglich mit der Vojta-Therapie unterstützen. Diese Therapie ist auch bei Erwachsenen mit neurologsichen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose oder Querschsnittslähmungen anwendbar und wird ebenso für die Therapie von Skoliosen und anderen Fehlhaltungen genutzt.

Laufbandtherapie

Für Patienten mit zerebralen Bewegungsstörungen hat die Laufbandtherapie folgende Ziele: Noch nicht beherrschte Gehmuster können durch den Therapeuten eingeübt und automatisiert werden. Die Schrittlänge vergrößert sich, der Schrittrythmus wird gleichmäßig und die Beinachsen stellen sich ein. Die neue Bewegungsidee sollte vom Patienten möglichst übernommen werden.Außerdem wird das Herz-Kreislaufsystem trainiert.Neuere Studien zeigen, dass die Laufbandtherapie antispastisch wirkt, sie senkt den Muskeltonus in den unteren Extremitäten.

Orofaziale Regulationstherapie nach Castillo Morales

Das nach dem argentinischen Arzt Rudolfo Castillo Morales benannte Konzept zur Behandlung bewegungsgestörter Patienten orientiert sich an der normalen sensomotorischen Entwicklung des Kindes. Das Konzept beinhaltet sowohl die neuromotorische Körpertherapie, als auch die orofaziale Regulationstherapie. Unter Einsatz von verschiedenen Stimulationstechniken, vor allem der Vibration werden Bewegungen und Bewegungsübergänge initiiert. Das Konzept wird vor allem bei Kindern mit hypotonen Bewegungsstörungen und Erwachsenen nach Schädel-Hintrauma eingesetzt.

 

GYROTONIC EXPANSIONS SYSTEM®

Gyrotonic ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als dessen zentralen Träger betrachtet. Hierbei werden dreidimensionale Bewegungsabläufe verwendet, die kreisend ohne Unterbrechung gegen einen gleichmäßigen Widerstand durchgeführt werden. Jeder Bewegungsablauf wird mit korrespondierendem Atemmuster synchronisiert und mit einem melodisch-rhythmischen Ausdruck ausgeführt. Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden gleichzeitig entwickelt.Gyrotonic ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als dessen zentralen Träger betrachtet. Hierbei werden dreidimensionale Bewegungsabläufe verwendet, die kreisend ohne Unterbrechung gegen einen gleichmäßigen Widerstand durchgeführt werden. Jeder Bewegungsablauf wird mit korrespondierendem Atemmuster synchronisiert und mit einem melodisch-rhythmischen Ausdruck ausgeführt. Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden gleichzeitig entwickelt.